„Entdecken, was uns verbindet“

Bei unserer Informationsveranstaltung am 9. Februar 2018 informieren wir unsere Partner im Rahmen unseres Neujahrsempfangs mit Vorträgen im Pecha Kucha Format über das neue Motto des Tages des offenen Denkmals „Entdecken, was uns verbindet“.

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Entdecken, was uns verbindet
Entdecken, was uns verbindet

Zum Motto
„Entdecken, was uns verbindet“ – das von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ausgerufene Motto ist breit gespannt und ermöglicht es, Kontexte und Verbindungen jeglicher Art aufzugreifen und darzustellen. Denn jede gelungene Sanierung ist ein Beispiel für die vorbildliche Zusammenarbeit vieler Akteure: Nur wenn Architekten, Denkmalpfleger, Restauratoren und Eigentümer an einem Strang ziehen, gelingt es, ein Kulturdenkmal zu retten, zu bergen und langfristig zu erhalten.
Darüber hinaus wurden durch den Transport von Baumaterialien, reisende Handwerker und die Wünsche der Bauherren schon immer Verbindungen zwischen Ländern, Zeiten und Menschen geschaffen. Stilelemente anderer Länder und Epochen inspirierten Architekten schon seit jeher. Archäologische Funde zeugen bis heute von unterschiedlichsten Prägungen und Entwicklungen der Menschheitsgeschichte. Denkmale sind immer ein Spiegel ihrer Zeit – und damit auch der Offenheit einer Gesellschaft gegenüber neuen Einflüssen.

Das Europäischen Kulturerbejahr
Das Motto „Entdecken, was uns verbindet“ verweist auch auf das Europäische Kulturerbejahr 2018, das von deutscher Seite am 5. Januar 2018 durch Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters eröffnet wurde. Europaweit sollen insbesondere Kinder und Jugendliche für den Wert und die Besonderheit des kulturellen Erbes sensibilisiert werden.

Programm der Informationsveranstaltung
Dr. Markus Harzenetter, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen, wird in die Veranstaltung einführen. In weiteren Vorträgen wird es um den Bolongaropalast in Frankfurt und um Projekte der Unteren Denkmalschutzbehörden in Frankfurt, Hanau und dem Wetteraukreis gehen. Die Vernetzung zwischen Landesarchäologie und Unteren Denkmalschutzbehörden und die Ernährung und Esskultur in der Vor- und Frühgeschichte sind ebenso Thema wie die das Hofgut Guntershausen und die Sanierung der Burg Königstein im Taunus. Weitere Vorträge stellen die Bedeutung und Stadtgeschichte von Bad Karlshafen, die Route der Industriekultur in Mittelhessen und das 1275jährige Stadtjubiläum von Groß-Umstadt vor, denn dort findet am 27. April der Tag der Hessischen Denkmalpflege statt.  

Warum Pecha-Kucha?
Das japanische Wort Pecha-Kucha oder Petscha-Kutscha bedeutet eigentlich „wirres Geplauder, Stimmengewirr“. Bei dieser Vortragstechnik hat jeder Referent die Möglichkeit, 20 Bilder zu präsentieren, die jeweils 20 Sekunden projiziert werden und dann automatisch weiter laufen. Somit dauert jeder Vortrag exakt 6 Minuten und 40 Sekunden. Damit soll erreicht werden, dass eine dass eine Vielzahl von Partnern am Denkmal zu Wort kommt. Durch den vorgegebenen Rhythmus der Bilder wird das starre Vortragsformat aufgebrochen, die Veranstaltung gewinnt durch kurze, unterhaltsame und prägnante Statements.

Anmeldung zur Veranstaltung
Die Informationsveranstaltung mit Neujahrsempfang findet am 9. Februar 2018 um 11:00 Uhr in der Rotunde des Biebricher Schlosses statt. Wir weisen höflich darauf hin, dass nur eingeschränkt Sitzplätze zur Verfügung stehen und bitten um Ihre Anmeldung an melanie.geyer@lfd-hessen.de bis spätestens 2. Februar 2018.

Dr. Katrin Bek, Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Bau- und Kunstdenkmalpflege