Die Kirche St. Peter in Petersberg bei Fulda. Denkmalpflege und Forschung.

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Innenansicht, Chorbogen und Chor (N. Heiss, Darmstadt); Aufmaßplan Westturm (S. Zwicker, Gundelsheim); Westturm (E. Gutberlet, Großenlüder); Hrabanus Maurus unter dem Kreuz in Hrabanus Maurus‘ „De Laudibus Sanctae Crucis“, Wien, ÖNB, Cod. 652, fol. 33v
Innenansicht, Chorbogen und Chor (N. Heiss, Darmstadt); Aufmaßplan Westturm (S. Zwicker, Gundelsheim); Westturm (E. Gutberlet, Großenlüder); Hrabanus Maurus unter dem Kreuz in Hrabanus Maurus‘ „De Laudibus Sanctae Crucis“, Wien, ÖNB, Cod. 652, fol. 33v

Redaktion: Katharina Benak, Christine Kenner, Margit Krenn, Alexandra Zingler
Darmstadt 2014
416 S., zahlr. farb. Abb. und Pläne
ISBN 978-3-8062-2609-6, Preis: 24,90 €

Die Kirche St. Peter auf dem Petersberg bei Fulda überragt die umgebende Landschaft nun seit mehr als 1175 Jahren. Gegründet und erbaut von dem fuldischen Gelehrten und Abt Hrabanus Maurus (um 780-856), gilt sie, trotz zahlreicher Umbau- und Renovierungsphasen, seit dem ­ausgehenden 19. Jahrhundert als einer der wenigen Bauten, bei dem im aufgehenden Mauerwerk noch karolingische Bausubstanz vorhanden ist.

Die grundlegende Instandsetzung in den Jahren 2002-07 bildete den Anlass, sich auch der Bau- und Ausstattungsgeschichte der Kirche intensiv zuzuwenden. Denkmalpflege und Forschung arbeiteten dabei eng zusammen und regten ­einander zu weiteren Erkenntnissen an.

Der vorliegende Band dokumentiert die bislang unveröffentlichte Instandsetzungsmaßnahme ausführlich in Text und Bild. Die Beiträge zur Restaurierungsgeschichte und zu den denkmalpflegerischen Zielsetzungen zeichnen ein eindrucksvolles Bild der Erhaltungs- und Veränderungsintentionen in den vergangenen Jahrhunderten.

Einen breiten Raum nehmen die wissenschaftlichen Ausführungen zur Erforschung der Bausubstanz und ihrer architekturgeschichtlichen Einordnung sowie die Untersuchungen zu Technologie, Ikonographie und inhaltlichem Gesamtprogramm der vorromanischen Wandmalereien ein. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse lassen nicht nur die Geschichte der Kirche, sondern auch den karolingischen Bau und seine Ausstattung in einem neuen Licht erscheinen.