Kloster, Schloss und Domäne Heydau. Baugeschichte, Sanierungskonzept, Wiederherstellung.

1-B750.jpg

Johann Conrad Bromeis, Schloss neben der Domäne Heydau, Ostseite, 1848 (Staatl. Museen Kassel, Grafische Sammlung, Sig. MARB. Dep. II Nr. 259)
Johann Conrad Bromeis, Schloss neben der Domäne Heydau, Ostseite, 1848 (Staatl. Museen Kassel, Grafische Sammlung, Sig. MARB. Dep. II Nr. 259)

Kloster, Schloss und Domäne Heydau. Baugeschichte, Sanierungskonzept, Wiederherstellung, herausgegeben in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Kloster Heydau e.V. und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Redaktion: Reinhard Gross, Katharina Thiersch, 2002.
ISBN 978-3-8062-1629-5 / 33,- €

Das ehemalige Kloster Heydau, entstanden vor 700 Jahren auf einem flachen Südhang zwischen dem Dorf Altmorschen und der Fulda, präsentiert sich heute als vierflügelige Anlage, umgeben von einem Park und jahrhundertealten Wirtschaftsgebäuden.

Von der Mitte des 13. bis Anfang des 14. Jahrhunderts als Zisterzienser-Nonnenkloster errichtet, in der Mitte des 16. und im 17. Jahrhundert umgebaut zum landgräflichen Schloss mit Wirtschaftshof und herrschaftlichem Garten, ist Heydau in seinem umfangreichen und für seine wesentlichen Bauphasen dichten Zeugnisbestand ein Kulturdenkmal von herausragender Bedeutung.

Unter den wenigen in Hessen überhaupt noch vorhandenen mittelalterlichen Klöstern vermittelt der Komplex mit Kreuzgang und der Saalkirche aus dem späten 13. Jahrhundert noch den Eindruck der geschlossenen Anlage.
Der mit zahlreichen Farbfotos und Zeichnungen ausgestattete Band schildert neben der interessanten Baugeschichte und der über die Jahrhunderte wechselhaften Nutzung des Komplexes, welche Wege beschritten wurden, um diesen einzigartigen Baubestand zu sichern, mit teilweise neuartigen Methoden denkmalverträglich zu sanieren und für die Öffentlichkeit wieder nutzbar zu machen.