Reparaturen und statische Sicherungen an historischen Holzkonstruktionen

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Reparaturen und statische Sicherungen an historischen Holzkonstruktionen
Kloster Eberbach, ertüchtigtes Dachwerk des Wirtschaftsgebäudes

Reparaturen und statische Sicherungen an historischen Holzkonstruktionen (Repair and Structural Reinforcement of Historic Timber Structures).
Internationales Symposium des Deutschen Nationalkomitees von ICOMOS und des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen.
Redaktion: Christoph Henrichsen, 2003.
ISBN 978-3-8062-1830-5 / (alt: 34,90 €), neu: 16,95 €

Deutsch:

Es gibt kaum eine Restaurierung historischer Bauwerke, bei der Holzkonstruktionen nicht entscheidenden Anteil haben, sei es in Form von Fachwerk, Dachwerk oder Decken. Diese Konstruktionen erfordern Unterhaltsreparaturen und mitunter auch Sicherungsmaßnahmen.

Das Landesamt für Denkmalpflege Hessen betreute 1996-2002 einen wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch mit Japan, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde. Es gibt nur wenige Länder, in denen diesem Baustoff eine so große Bedeutung zukam wie in Japan, und man verfügt dort über mehr als hundertjährige Erfahrungen in der Baudenkmalpflege. Trotz aller Unterschiede hinsichtlich Klima und Konstruktion bietet uns Japan bei der Restaurierung historischer Holzbauten viele Anregungen.

Auf dem Symposium wurden nach einer Einführung in die Restaurierungsgeschichte anhand von Fallbeispielen aus Deutschland, dem europäischen Ausland und Japan unterschiedliche Reparaturlösungen sowie Möglichkeiten zur Ertüchtigung von Tragwerken vorgestellt.

Der langfristige Erhalt historischer Holzkonstruktionen ist entscheidend von der Verfügbarkeit traditioneller Handwerkstechniken abhängig. Daher wurden Wege der Aus- und Fortbildung in traditionellen Bautechniken aus Japan und Europa vorgestellt.

English:

There is hardly any restoration in which one is not confronted with historic wooden constructions, such as half timbered work, roof trusses or ceilings. All these require maintenance and sometimes also reinforcement.

From 1996 to 2002 the State Conservation Office of Hesse was in charge of a bilateral scientific exchange with Japan, financed by the Federal Ministry of Education and Research. There are few countries in which wood played such a dominant role as in Japan, where monument protection has a tradition of over a hundred years. Even though there are differences in climate and construction, there is a lot to be learned from Japan as regards the restoration of historic wooden architecture.

During the symposium, after an introduction into the history of repair and resoration work, different techniques for repair and reinforcement work were shown by means of case studies from Germany, neighbouring European Counties, and Japan.

Long term preservation of historic timber structures largely depends on the availability of traditional techniques. Approaces for training such building techniques in Europe and Japan where therefore introduced.