Zuschüsse und Steuererleichterungen

Direkte oder indirekte Förderungen setzen natürlich ein abgestimmtes und positives denkmalpflegerisches Programm voraus.

Es ist wichtig, dass der Denkmaleigentümer mit dem Landesamt für Denkmalpflege und der zuständigen Unteren Denkmalschutzbehörde über Art und Weise der Restaurierungs- oder Umbaumaßnahme Einigkeit erzielt. Erforderliche Genehmigungen sollte er bereits eingeholt haben.

1. Direkte Förderung in Form eines Zuschusses

Aus den Mitteln des Landes Hessen werden zurzeit jährlich rund acht Millionen Euro für Zuwendungen zur Erhaltung von Kulturdenkmälern zur Verfügung gestellt.

Diese Mittel vergibt das Landesamt für Denkmalpflege durch Bewilligungsbescheide nach denkmalfachlichen Priorisierungen und gemäß den zum Download bereitgestellten Denkmalförderrichtlinien.

Der Erstkontakt erfolgt über die für ihr Objekt zuständigen Unteren Denkmalschutzbehörden.

Die fachliche Entscheidung über eine Förderung erfolgt durch die zuständige Konservatorin/den zuständigen Konservator in Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde.

2. Indirekte Förderung in Form einer Steuererleichterung

Bei den Steuerpräferenzen für denkmalpflegerische Herstellungs- und Erhaltungsmaßnahmen nach den §§ 7i ff. des Einkommensteuergesetzes (EStG) kommt es wesentlich darauf an, welche Positionen und Gewerke der künftigen Restaurierungsmaßnahme „zur Erhaltung oder zur sinnvollen Nutzung des Denkmals" dienen.

Dies hat ebenfalls der zuständige Denkmalpfleger zu entscheiden und er wird nach Abschluss der Arbeiten das bescheinigen, was in den vorhergehenden Absprachen zwischen Eigentümer, Architekten und den Genehmigungsbehörden einvernehmlich festgelegt worden ist.
Das Hessische Ministerium der Finanzen hat hierzu eine Bescheinigungsrichtlinie erlassen.

Für die Ausstellung einer Bescheinigung fallen Gebühren gemäß Nr. 5 der Verwaltungskostenordnung für den Geschäftsbereich des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (VwKostO-MWK) an.

 

Zuständigkeiten für die Antragstellung beim Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Schloss Biebrich/Westflügel 65203 Wiesbaden:

Yvonne Haese
Durchwahl (06 11) 69 06 - 2 46
E-Mail: Yvonne.Haese@lfd-hessen.de
Universitätsstadt und Landkreis Gießen, Hochtaunus- und Rheingau-Taunus-Kreis.

Karin Kedik
Durchwahl (06 11) 69 06 - 1 65
E-Mail: Karin.Kedik@lfd-hessen.de
Wissenschaftsstadt Darmstadt, Landkreise Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Fulda und Lahn-Dill-Kreis.

Olga Reh-Müller
(06 11) 69 06 - 194
E-Mail: Olga.Reh-Mueller@lfd-hessen.de
Stadt und Landkreis Offenbach, Main-Kinzig- und Main-Taunus-Kreis.

Heike Reichert
Durchwahl (06 11) 69 06 - 1 63
E-Mail: Heike.Reichert@lfd-hessen.de
Landkreise Groß-Gerau und Limburg-Weilburg, Odenwald- und Wetteraukreis.

 

Zuständigkeiten für die Antragstellung beim Landesamt für Denkmalpflege Hessen Außenstelle Marburg, Ketzerbach 10 35037 Marburg:

Anke Gerbig
Durchwahl (0 64 21) 6 85 15 - 23
E-Mail: Anke.Gerbig@lfd-hessen.de
Landkreis Hersfeld-Rotenburg, Landkreis Marburg-Biedenkopf, Landkreis Waldeck-Frankenberg und Vogelsbergkreis und Stadt Marburg.

Cornelia Thiel
Durchwahl (0 64 21) 6 85 15 - 34
E-Mail Cornelia.Thiel@lfd-hessen.de
Stadt und Landkreis Kassel, Schwalm-Eder-Kreis, Werra-Meißner-Kreis.

 

Zuständigkeiten für die Antragstellung bei den Unteren Denkmalschutzbehörden der Städte Frankfurt am Main und Wiesbaden

Die Unteren Denkmalschutzbehörden der Städte Frankfurt am Main und Wiesbaden bearbeiten die Anträge auf Erteilung einer Steuerbescheinigung gem. §§ 7 i, 10 f, 10 g, 11 b EStG in eigener Zuständigkeit. Sie sind wie folgt erreichbar:

Stadt Frankfurt am Main
- Der Magistrat -
Denkmalamt
Kurt-Schumacher-Str. 10
60311 Frankfurt am Main
Tel. 069 212-36199
Fax 069 212-40539
E-Mail: denkmalamt@stadt-frankfurt.de
Internet: www.denkmalamt.stadt-frankfurt.de


Landeshauptstadt Wiesbaden
Der Magistrat I Bauaufsichtsamt
Untere Denkmalschutzbehörde
Gustav-Stresemann-Ring 15
65189 Wiesbaden
Tel. 0611 316494
Fax 0611 316923
E-Mail: denkmalschutz@wiesbaden.de
Internet: www.wiesbaden.de/denkmalschutz