Unsichtbares sichtbar machen

Am 1. Juli wurden im Auftrag der Wissenschaftsstadt Darmstadt in Zusammenarbeit mit der städtischen Denkmalschutzbehörde und dem Landesamt für Denkmalpflege Hessen, hessenARCHÄOLOGIE, nördlich des Weißen Turmes und an der Schlossgrabenmauer Georadaruntersuchungen durchgeführt.

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Gruppenbild aller Beteiligten beim Termin am 01.07.2020
v.l.n.r. Thomas Becker M.A. (LfDH), Dr. Markus Tarasconi (geo.Büro), Petra Krien (LfDH), Dipl. Ing. Arch. Olaf Köhler, Dipl. Ing. (FH) Mareike Göddel und Andrea Haas (Denkmalschutzbehörde bzw. Stadtplanungsamt) und Dr. Peter Engel (Stadtarchiv)

Begleitet durch den zuständigen Bezirksarchäologen Thomas Becker M.A. von der Außenstelle Darmstadt fanden im Beisein von Vertretern und Vertreterinnen der Wissenschaftsstadt Darmstadt erste Georadarmessungen statt.  Bevor mit der Neugestaltung des Ernst-Ludwig-Platzes begonnen wird, sollen diese Untersuchungen Aufschluss über den möglichen Verlauf der ursprünglichen Stadtmauer liefern.

„Wir führen diese Untersuchung nun durch, um Aussagen zur Lokalisierung und Erhaltung möglicher noch im Boden vorhandener Mauerreste sowie zu deren Verlauf zu erhalten“, erläutert Stadträtin Dr. Barbara Boczek. „In einem weiteren möglichen Schritt könnten dann die dabei gewonnenen Erkenntnisse bei der beabsichtigten Neugestaltung des Ernst-Ludwigs-Platzes berücksichtigt und z. B. im öffentlichen Raum visualisiert werden - etwa in Form von Bodenmarkierungen, die den Verlauf der Stadtmauer an dieser Stelle sichtbar machen, um Darmstadts historisches Erbe ins Bewusstsein zu rufen.“ 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung der Wissenschaftsstadt Darmstadt

02.07.2020