DFG bewilligt weitere 178.000 Euro für ein Forschungsprojekt

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Eisenzeitliche Brücke in Kirchhain-Niederwald
Eisenzeitliche Brücke in Kirchhain-Niederwald während der Ausgrabung 2009. Im Bildvordergrund Brückenpfeiler und Pfostenlöcher in situ

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat für das Forschungsprojekt „Die mittellaténezeitliche Holzbrücke mit Siedlung bei Kirchhain-Niederwald (Hessen) und ihre Einbettung in die Siedlungslandschaft des Amöneburger Beckens: Interdisziplinäre Untersuchungen zu Umweltbedingungen, wirtschaftlichen Grundlagen und überregionalen Verbindungen während der Latènezeit" weitere Mittel in Höhe von 178.000 Euro bewilligt.
  
Die Leitung für das insgesamt dreijährige Forschungsprojekt liegt in den Händen von Dr. Christa Meiborg, hessenARCHÄOLOGIE, Außenstelle Marburg und Dr. Ines Balzer, vormalige Leiterin des Forschungszentrums der „Keltenwelt am Glauberg", seit Anfang 2016 Mitarbeiterin am Deutschen Archäologischen Institut, Abt. Rom.
  
Im Zuge der einjährigen Projektverlängerung wird nun auch die urnenfelder- und hallstattzeitliche Besiedlung im Amöneburger Becken betrachtet. Die Projektmitarbeiter Dr. Esther Lehnemann und Dr. Ralf Urz werden die Siedlungsplätze, das lokale Wegenetz und die Veränderung der Landnutzung durch den vorgeschichtlichen Menschen über einen Zeitraum von rund 1000 Jahren analysieren.