Christian Lohr M.A. verstärkt die Inventarisation der Abteilung hessenARCHÄOLOGIE

Seit dem 1. Januar 2021 unterstützt Herr Lohr am Dienstort Wiesbaden den Referatsbereich Inventarisation und Prospektion der hessenARCHÄOLOGIE. Er ist mit der Digitalisierung der Ortsakten der Stadt Frankfurt a.M., der größten Stadt Hessens mit ihren 124 Stadtbezirken, betraut.

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Seit dem 1. Januar 2021 unterstützt Herr Lohr am Dienstort Wiesbaden den Referatsbereich Inventarisation und Prospektion der hessenARCHÄOLOGIE.
Seit dem 1. Januar 2021 unterstützt Herr Lohr am Dienstort Wiesbaden den Referatsbereich Inventarisation und Prospektion der hessenARCHÄOLOGIE.

Herr Lohr studierte von 2005 bis 2013 Vor- und Frühgeschichte und Anthropologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Studienbegleitend nahm er an zahlreichen Ausgrabungen und Surveys in Deutschland, Frankreich und Rumänien teil. Bereits seit seinem Studium engagierte er sich auch im museumspädagogischen Bereich des Vereins Bandkeramisches Aktionsmuseum e.V. (Mainz) – inzwischen auch als Vorstandsmitglied. „Die praktische Vermittlung von Kulturtechniken weckt bei Kindern und Erwachsenen ein Interesse für Archäologie und macht den Bezug und die Relevanz der Vergangenheit zum eigenen Leben unmittelbar begreifbar“ beschreibt Lohr sein ehrenamtliches Engagement in diesem Bereich. Die Inhalte dieser Vermittlungsarbeit decken sich zudem mit seinem wissenschaftlichen Interesse, denn seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Erforschung der späten Bandkeramischen Kultur sowie in der prähistorischen Anthropologie. Beides verband er in seiner 2013 abgeschlossenen Magisterarbeit mit dem Titel „Archäologische und anthropologische Untersuchungen zum spätbandkeramischen Massengrab von Schöneck-Kilianstädten (Main-Kinzig-Kreis, Hessen)“. )“. Im Anschluss an die Magisterarbeit nahm er die Möglichkeit wahr, sich im Rahmen eines dreijährigen Stipendiums des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz seinem noch nicht abgeschlossenen Dissertationsvorhaben zu Struktur, Chronologie und Interpretation linarbandkeramischer Erdwerke in Hessen zu widmen. 

Wir möchten unseren neuen Kollegen auf diesem Weg noch einmal herzlich bei uns willkommen heißen und freuen uns auf gute Zusammenarbeit!

Dr. Beate Leinthaler, Landesamt für Denkmalpflege Hessen, hessenARCHÄOLOGIE
20.01.2021