Archiv hessenARCHÄOLOGIE aktuell
Themen 2018

Archiv 2018 - hessenARCHÄOLOGIE Aktuell

Die Häuser der bandkeramischen Siedlung zeigten sich anhand der Verfärbungen von Pfostenlöchern und Wandgräbchen.
Steinzeitliche Siedlung in Heppenheim
Im Rahmen einer Ausgrabung in Heppenheim (Bergstraße) untersuchte das Landesamt für Denkmalpflege, hessenARCHÄOLOGIE (Außenstelle Darmstadt) eine Siedlung aus der Zeit um 5000 vor Christus. Über 20 Häuser und die zugehörigen Abfallgruben konnten dokumentiert werden. Überraschend dabei war u.a. der Fund eines Brunnens aus dem Neolithikum.
Dr. Klaus Sippel bei seiner Abschiedstour vor einer Schautafel bei der Wüstung "Hamundiseiche".
Dr. Klaus Sippel im Ruhestand
Mit Wirkung zum 1. November 2018 trat der langjährige Bezirksarchäologe Dr. Klaus Sippel, zuständig für die Landkreise Hersfeld-Rotenburg, Waldeck-Frankenberg, Kassel (einschließlich Stadt Kassel) und den Werra-Meißner-Kreis, in den verdienten Ruhestand.
Prof. Dr. Matthias Wemhoff (Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin) und Dr. Udo Recker (Landesarchäologe, LfDH, hessenARCHÄOLOGIE) während der Installation des bronzenen Pferdekopfes aus Waldgirmes.
Ein Pferdekopf geht auf Reisen
Der rund 2000 Jahre alte Pferdekopf aus vergoldeter Bronze, der 2009 bei Ausgrabungen in Lahnau-Waldgirmes (Lahn-Dill-Kreis) gefunden wurde, ist seit dem 7. November für sechs Wochen in Berlin zu bestaunen.
Neue Bezirksarchäologin Dr. Eveline Saal
Dr. Eveline Saal – neue Bezirksarchäologin für Nordhessen
Seit 1. November 2018 verstärkt Frau Dr. Eveline Saal das Team der hessenARCHÄOLOGIE des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen als Bezirksarchäologin und ist in der Außenstelle Marburg für den Landkreis sowie die Stadt Kassel, den Werra-Meißner-Kreis und den Landkreis Hersfeld-Rotenburg in Nordhessen zuständig. Sie tritt die Nachfolge von Dr. Klaus Sippel an, der am 31. Oktober in den Ruhestand gegangen ist und 22 Jahre lang für diese Kreise zuständig war.
Buchpräsentation Professor Dr. Schallmayer
Publikation über die römischen Gräber von Dieburg vorgestellt
Im Museum Schloss Fechenbach in Dieburg wurde am 17. Oktober das neue Buch über die römischen Gräberfelder des Civitas-Hauptortes vor. Das Werk stammt aus der Feder des ehemaligen hessischen Landesarchäologen Prof. Dr. Egon Schallmayer. Das Werk stellt über 200 bislang bekannt gewordene Gräber mit ihren Beigaben in den Kontext der römischen Geschichte der Region.
Noch sind die Figuren verhüllt
Der "Keltenfürst" vom Glauberg ist Markenbotschafter für "Kultur in Hessen"
Kunst- und Kulturminister Boris Rhein hat am 8. Oktober 25 Skulpturen des "Keltenfürsten" auf dem Opernplatz in Frankfurt enthüllt. Als Botschafter der Dachmarke "Kultur in Hessen" sind sie Teil einer Installation des Konzeptkünstlers Prof. Ottmar Hörl und noch bis zum 14. Oktober vor der Alten Oper zu sehen.
Blick auf die Grabungsfläche im Süden von Büdingen-Büches.
Tag der offenen Grabung in Büdingen-Büches
Am Freitag, 28. September, besteht bei Büdingen- Büches (Wetteraukreis) in der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr die Möglichkeit, sich über die äußerst interessanten archäologischen Untersuchungen vor Ort zu informieren.
Vorstellung der Grabungsergebnisse in Gießen
Grabungsergebnisse vorgestellt
Ein Jahr lang gruben die Mitarbeiter der hessenARCHÄOLOGIE entlang der Strecke des neuen Ferngasnetzes zwischen Kleinlinden und Hüttenberg. Nun wurden die Grabungsergebnisse präsentiert.
Freilegen von Befunden auf dem Plateau.
Besuch von Staatssekretär Patrick Burghardt am Tag des offenen Denkmals
"Internationaler Austausch und Forschung" - unter diesem Motto steht die nunmehr 6. Sommerakademie der hessenARCHÄOLOGIE. Auch in diesem Jahr findet gemeinsam mit dem Forschungszentrum der Keltenwelt am Glauberg vom 2. bis 14. September eine internationale Lehrgrabung statt.
Burgenblick in Rüdesheim: die Brömserburg (re), Bergfried der Boosenburg (li).
Hessische Staatskanzlei auf Spurensuche
Am 30. August führte der diesjährige Betriebsausflug der Hessischen Staatskanzlei zur geschichtsträchtigen Stadt Rüdesheim. Das abwechslungsreiche Programm, das von kulturhistorischen und denkmalpflegerischen Aspekten geprägt war, startete im Garten der Brömserburg, seit über 1.000 Jahren beeindruckender, steinerner Blickfang unmittelbar am Rhein.
Detailaufnahme der Augenpartie des Pferdekopfes aus Waldgirmes
Minister Boris Rhein eröffnet neue Dauerausstellung „Rom in Germanien“
Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein eröffnete am Sonntag, den 19. August 2018, die Dauerausstellung „Rom in Germanien“ im Römerkastell Saalburg – Archäologischer Park. Im Mittelpunkt der neuen Ausstellung steht der berühmte "Pferdekopf aus Waldgirmes" – Teil einer vergoldeten bronzenen Reiterstatue aus der frühen Römischen Kaiserzeit.
Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein bei der Landespressekonferenz 31.07.2018
Landespressekonferenz zur Zukunft des Pferdekopfes aus Waldgirmes
Ab 19. August wird der Pferdekopf aus vergoldeter Bronze, der 2009 in Waldgirmes (Lahn-Dill-Kreis) gefunden wurde, der Öffentlichkeit gezeigt. Er wird in der neuen Dauerausstellung der Saalburg zum römischen Waldgirmes den Höhepunkt bilden, wie Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein am 31.07. auf der Landespressekonferenz mitteilte. Eröffnet wird die Ausstellung mit einem Bürgerfest.

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