Einladung zur Workshop - Abschlusspräsentation “Burgruine Freienstein im Odenwald – Stadtkrone von Oberzent“

Knapp zwanzig angehende Architektinnen und Freiraumplaner präsentieren ihre Idee zur Entwicklung der Burgruine Freienstein in Gammelsbach am 20. Juli 2018 von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung in Beerfelden, Alte Turnhalle, Hirschhorner Straße 40, 64760 Oberzent-Beerfelden der Öffentlichkeit vor.

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Ansicht der Burgruine Freienstein
Ursprünglich diente die Burg der Überwachung und war zugleich Verwaltungssitz für 15 Dörfer.

Knapp zwanzig angehende Architektinnen und Freiraumplaner der Technischen Universität Darmstadt und der Hochschule Geisenheim University unter Leitung von Prof. Dr. Constanze A. Petrow (Geisenheim) und Dr. phil. Meinrad von Engelberg (Darmstadt) präsentieren ihre Ideen zur Entwicklung der Burgruine Freienstein in Gammelsbach der Öffentlichkeit.

Interdisziplinärer Workshop im Juni 2018
Die Ideen, die jetzt präsentiert werden, sind das Ergebnis des interdisziplinären Studierenden-Workshops, der in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege Hessen und in Kooperation mit der Stadt Oberzent am 22. und 23. Juni 2018 vor Ort stattfand.

Diskussion über die Zukunft der Burgruine seit 2017
Mit dem Symposium „Burgruine Freienstein im Odenwald - Mit einem gemeinsamen Konzept in die Zukunft“ eröffnete das Landesamt für Denkmalpflege im vergangenen Jahr zur Neugründung der Stadt Oberzent die Diskussion über Erhaltungs- und Nutzungsstrategien für die Ruine, die über Jahrhunderte Sitz des Amtes Freienstein war und damit historischer Ursprung von Oberzent ist.

Gründung der Perspektivgruppe Freienstein
Über das Symposium hat sich mit Vertretern der Stadt, der zuständigen Behörden, Eigentümern, Fachleuten und Oberzenter Bürgern die „Perspektivgruppe Freienstein“ zusammen gefunden, die die Entwicklung eines tragfähigen Zukunftskonzeptes auf dem Weg bringen soll.

Studierende präsentieren nun konkrete Ideen
Neben die grundsätzlichen Überlegungen und Strategien des Symposiums treten nun konkrete Vorschläge der Studierenden.
Diese werden am 20. Juli 2018 im Rahmen der Abschlusspräsentation jeweils kurz vorgestellt und können anschließend in kleineren Gruppen diskutiert werden. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen. „Trotz des bewusst offen gehaltenen Rahmens sind die Arbeiten sehr realitätsnah angelegt. Die Studierenden hören genau hin, sie wollen Ideen für die Bürger im Sinne eines identitätsstiftenden Wahrzeichens der Region finden und ihnen nicht etwas Ungewolltes überstülpen.“ lobt Bezirksdenkmalpflegerin Kristin Schubert die Entwürfe.

Partizipation ist wichtig
Großer Wert wird auf die Beteiligung der Oberzenter Bürger gelegt, die sich während des Workshops schon sehr interessiert und aufgeschlossen gezeigt haben und „den jungen Menschen aus der Stadt“ ihr Gammelsbach und ihre Burgruine nahe gebracht haben.
Mit der Einbindung von politischen Entscheidungsträgern, zwei hessischen Universitäten und den Bürgern vor Ort beschreitet das Landesamt für Denkmalpflege neue Wege zur gemeinschaftlichen Rettung eines bedeutenden Kulturdenkmals.

Hinweis für alle Teilnehmenden
Mit der Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich mit der umfassenden Verwertung von Fotoaufnahmen einverstanden, die von den Studierenden, ggf. aber auch von den Teilnehmern der Veranstaltung gemacht werden und übertragen uns ein ausschließliches sowie räumlich, zeitlich und inhaltlich unbeschränktes Nutzungsrecht.

K. Schubert, Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Bau- und Kunstdenkmalpflege