„Aufbruch zur Moderne – Gartenarchitektur der 1950er bis 1970er Jahre im Rhein-Main-Gebiet“

Am 27. August 2020 wurde die Ausstellung „Aufbruch zur Moderne – Gartenarchitektur der 1950er bis 1970er Jahre im Rhein-Main-Gebiet“ mit rund 50 Gästen im Rahmen vor dem Westflügel des Biebricher Schlosses eröffnet.

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Prof. Dr. Grit Hottenträger bei der Eröffnung der Ausstellung
Prof. Dr. Grit Hottenträger bei der Eröffnung der Ausstellung

"Die Parks und Gärten der Nachkriegszeit sind bislang noch weitgehend unbekannte Kulturdenkmäler mit besonderen gestalterischen Werten. Ich hoffe, dass viele Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit nutzen, sich über diese häufig vom Verlust bedrohten Grünanlagen von höchster Qualität unmittelbar vor unserer Haustüre zu informieren.“, sagte Prof. Dr. Markus Harzenetter. Prof. Dr. Grit Hottenträger sprach über die besonderen Gestaltungsmerkmale der Anlagen. Ziel der Ausstellung sei es, die Bürgerinnen und Bürger für den Zeugniswert der vorgestellten Gärten und Parks zu sensibilisieren.

Die aus 22 Tafeln bestehende Ausstellung zeigt zeitgenössische und aktuelle Ansichten bekannter Gärten und Parks aus Darmstadt, Dieburg, Frankfurt und Wiesbaden. In kurzen Texten und aussagekräftigen Bildern werden geschichtliche Hintergründe, Informationen zur Entstehung und Gestalt der Anlagen sowie zu ihrem Erhaltungszustand vermittelt. Übersichtstafeln erläutern Grundlagen des Städtebaus und des Stadtgrüns in der Nachkriegszeit.

Konzipiert wurde der Überblick über die Gartenarchitektur der Nachkriegsmoderne von der Fachhochschule Geisenheim University unter der Leitung von Prof. Dr. Grit Hottenträger in Zusammenarbeit mit dem Büro Irmela Löw.

Die Ausstellung kann bis zum 10. September 2020 während der Öffnungszeiten des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen von Montag bis Freitag 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr sowie Montag bis Donnerstag von 13:30 Uhr bis 15:30 Uhr besichtigt werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.