Kirchhain-Niederwald

Die mittellatènezeitliche Holzbrücke mit Siedlung bei Kirchhain-Niederwald (Hessen) und ihre Einbettung in die Siedlungslandschaft des Amöneburger Beckens

Themen
Jochpfahlbrücke
Aktuelles
Fundstellen um die einzigartige Jochpfahlbrücke führten zu neuen Forschungsergebnissen.
Blick auf die Amöneburg, im Vordergrund die Fundstelle Kirchhain-Niederwald.
Projektbeschreibung
Untersucht wird in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Geographie der Philipps-Universität Marburg die mittellatènezeitliche Siedlungslandschaft im Amöneburger Becken.
Pfahljoche und -reihen im südlichen Bereich der Brückenfundstelle.
Archäologie
Die im Jahr 2009 ergrabene hölzerne Jochpfahlbrücke von Kirchhain-Niederwald ist östlich des Rheins bislang das einzige latènezeitliche Bauwerk dieser Art.
Nass ausgesiebte Pflanzenreste aus Flussbettablagerungen im Bereich der mittellatènezeitlichen Holzbrücke (Grabungsfläche Q9 West über Befund 64).
Archäobotanische Untersuchungen
In dem latènezeitlichen Flusslauf, der einst die Pfahljochbrücke und das Siedlungsareal „Auf der alten Burg“ verband, blieb unterhalb des Grundwasserspiegels reiches Pflanzenmaterial über mehr als 2000 Jahre hervorragend konserviert.
Hornzapfen eines Rindes, Länge 21,6 cm, aus Uferprofil Nord.
Archäozoologische Untersuchungen
Während der Grabungsarbeiten am Fundplatz Kirchhain-Niederwald konnten aus dem eisenzeitlichen Flussbett, aus Uferprofilen und Siedlungsbefunden zahlreiche, meist in Feuchterhaltung überlieferte Tierknochen und –zähne geborgen werden.
Flussrinnen, Auelehme und Kolluvien: Profilaufnahmen während laufender Baggerarbeiten in der Kiesgrube
Geomorphologische Untersuchungen
Das direkte Umfeld der latènezeitlichen Fundstellen in der Kiesgrube Kirchhain-Niederwald wurde durch Verlagerungen von Flussläufen, durch eine wechselhafte Flussdynamik und durch den Wandel der Reliefverhältnisse maßgeblich geprägt.

Hessen-Navigator

Wie können wir Ihnen helfen? Geben Sie einen Suchbegriff ein.

SERVICE