Burgenforschung im Marburger Land

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Blick auf die Elisabethkirche (vorne links), die Augustenruhe (Mitte links) und die Kirchspitze (Mitte rechts). Blickrichtung nach WNO
Blick auf die Elisabethkirche (vorne links), die Augustenruhe (Mitte links) und die Kirchspitze (Mitte rechts). Blickrichtung nach WNO

Die Burgenforschung im Marburger Land ist seit den 1970er Jahren immer ein Arbeitsschwerpunkt der Außenstelle in Marburg gewesen. Dabei stand stets auch die landesgeschichtliche Einordnung der Burgplätze im Fokus der Untersuchungen. Die langjährige Zusammenarbeit mit dem Landesamt für geschichtliche Landeskunde (HLGL) sorgt hierbei für einen interdisziplinären Forschungsansatz.

So stehen seit dem Frühjahr 2014 zwei Berggipfel im Norden Marburgs, die Augustenruhe und die Kirchspitze unweit des Marburger Schlosses, als mögliche frühere Burgenstandorte im Mittelpunkt der gemeinsamen archäologisch-historischen Untersuchungen.

Und auch die im 9. bis zum frühen 12. Jahrhundert genutzte Burg Weißenstein in Marburg-Wehrda, in Sichtweite des Marburger Schlosses, rückte damit erneut in den Fokus der Wissenschaft. Die neue Beschilderung der Burganlage und ein aktuelles archäologisches Führungsheft bieten neue Anreize für einen Besuch der restaurierten Überreste der Burg.