Bevor die Bagger kommen

Im Umgang mit archäologischer Substanz gibt es bereits im Vorfeld Einiges zu beachten. Was dies bedeutet, erfahren Sie hier.

Hinweise und Empfehlungen
Idstein-Heftrich-älteres-Kastell-
Bodendenkmal – was ist das?
Bodendenkmäler nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz sind „[…] Kulturdenkmäler, die Zeugnisse menschlichen, tierischen oder pflanzlichen Lebens von wissenschaftlichem Wert darstellen und die im Boden verborgen sind oder waren oder aus urgeschichtlicher Zeit stammen.“
Limeswachturm bei Heidenrod-Kemel auf dem Areal eines Entsorgungsunternehmens, das als Vorzugsgebiet für regenerartive Energienutzung klassifiziert ist
Bodendenkmal - Bauauflage?
Der bestmögliche Schutz bekannter archäologischer Denkmäler ist fast immer ihre Bewahrung im Boden. Dies ist jedoch verständlicher Weise in vielen Fällen nicht möglich, da gesamtgesellschaftliche legitimierte Notwendigkeiten und Sachzwänge – etwa der Bau neuer Wohngebiete oder infrastruktureller Bauvorhaben – bestehen. Nur in sehr wenigen Ausnahmefällen wird eine Planung aufgrund dringender bodendenkmalpflegerischer Einwände abgelehnt.
Baustellenbesprechung
Für Planer, Bauträger und archäologische Fachfirmen
Im Rahmen von Umweltverträglichkeitsprüfungen für Baumaßnahmen unterschiedlicher Art (z. B. regenerative Energien, Straßen- oder Leitungstrassen oder in BImSch-Verfahren) können mit Bezug auf die denkmalfachlichen Beiträge vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen (LfDH) fallbezogen zerstörungsfreie Geländeprospektionen gefordert werden.

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Hinweise