Was von der Praktischen Denkmalpflege zu erwarten ist

Der Beratungsauftrag der in der praktischen Denkmalpflege tätigen Konservatoren ist umfassend und hat gegenüber dem Denkmaleigentümer einen stets unterstützenden Charakter. Im Einzelfall können Zuschüsse gewährt werden, um abgestimmte denkmalpflegerische Ziele zu verwirklichen.

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Nach getaner Arbeit
Nach getaner Arbeit

Jedwede denkmalpflegerische Maßnahme bedarf der Genehmigung durch die Denkmalschutzbehörden der Gemeinden und Landkreise. Die praktischen Denkmalpfleger des Landes sind an der Erteilung der Genehmigungen beteiligt. Die Verwirklichung der Genehmigungsinhalte ist wiederum Voraussetzung, um die nach dem Einkommensteuergesetz möglichen Erleichterungen für Denkmaleigentümer in Anspruch nehmen zu können.

Übergeordnete Planungen wie die zur Flächennutzung, über Art und Maß der Bebauung, Führung und Ausbau von Verkehrstrassen und andere mehr können Auswirkungen auf den denkmalgeschützten Bestand haben. Als so genannter Träger öffentlicher Belange wird das Landesamt für Denkmalpflege an diesen Planungen beteiligt. Durch die fachlichen Stellungnahmen der Konservatoren werden die denkmalpflegerischen Belange in den städtebaulichen und die Landesentwicklung betreffenden Planungsprozessen verankert.

Die übertragene Verantwortung der Konservatoren in der praktischen Denkmalpflege entspricht dem räumlichen Zuschnitt der Gemeinden und Landkreise. Ziel der Landesdenkmalpflege ist es, unter den jeweils gegebenen Bedingungen eine personelle Kontinuität in den Zuständigkeitsgebieten zu gewährleisten. Die Erfahrung hat gelehrt, dass persönliche Vertrautheit die auf viele Schultern verteilte Gemeinschaftsaufgabe Denkmalschutz erleichtert.

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Heinz Wionski,
Landeskonservator und Abteilungsleiter Bau- und Kunstdenkmalpflege
Schloss Biebrich
65203 Wiesbaden
Tel: 0611-6906-156, Heinz.Wionski@lfd-hessen.de